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Denken/Schreiben (in) der Krise. Existentialismus und Literatur, ed. by Franz-Josef Deiters et al. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, 2004 (= Kunst und Gesellschaft 2), 569 pp.

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posted on 25.02.2016, 07:55 by Franz-Josef DeitersFranz-Josef Deiters

Der Band vereint zwanzig aktuelle Beiträge zu einem Thema, das in der Geschichte der Philosophie und Literatur seit dem 19. Jahrhundert immer wieder als spezifische Fragestellung auftaucht: die "Existenz".

In Beiträgen zu Kierkegaard, Nietzsche, Jaspers, Heidegger, Sartre, Foucault und anderen Autoren, die seit dem 19. Jahrhundert mit dem Existentialismus verbunden werden, wird hier mit archäologischem, dokumentarischem und kritischem Interesse versammelt, was unmissverständlich im Doppelzeichen von "Denken" und "Schreiben", Philosophie und Literatur steht.

So formuliert dieser Sammelband ein Plädoyer für den Blick in die Geschichte des Existenzdenkens und für die Anknüpfung an verschüttete Traditionen. Zudem votieren die Beiträge für interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Literatur-, Sozial-, und Humanwissenschaften und werben für deren kulturwissenschaftliche Orientierung, wird in ihnen doch anschaulich, wie eng verzahnt Fragen der Ethik, der Identitätskonstruktion und der Textgestaltung letztlich sind. Sie beleuchten außerdem, welche Begriffe und Methoden die Text- und Literaturwissenschaften bereitstellen, um den Interferenzbereich von Ethik, personaler Identität und Literatur adäquat zu erfassen.

Die Beiträger(inn)en des Bandes sind: Cornelia Blasberg, Eberhard Braun, Franz-Josef Deiters, Dirk Göttsche, Sieglinde Grimm, Michael Großheim, Hille Haker, Herrad Heselhaus, Susanne Komfort-Hein, Peter Knopp, Steffen Martus, Mathias Mayer, Gérard Raulet, Marion Schmaus, Klaus Schuhmacher, Elisabeth Strowick, Mireille Tabah, Barbara Thums, Urs Thurnherr, Sylvia Weiler und Vincent von Wroblesky.

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